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Unterstützen Sie die „Wege ins Leben“

Unterstützen Sie die „Wege ins Leben“

Gemeinsam für die Zukunft junger Menschen

Im Berufsbildungswerk unterstützen wir junge Menschen, die mit persönlichen und gesundheitlichen Herausforderungen kämpfen, auf ihrem Weg zu einer erfolgreichen Ausbildung. Unsere engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen sich täglich dafür ein, jedem Einzelnen die Teilhabe am Leben und an der Gesellschaft zu ermöglichen.

Es geht um mehr als nur Barrierefreiheit – es geht um echte Teilhabe, um die Chance, selbstbestimmt und gleichberechtigt im Leben zu stehen. In unserem Jubiläumsjahr feiern wir genau diese „Wege ins Leben“, die wir jungen Menschen jeden Tag eröffnen.

Unter dem Motto „Wege öffnen. Leben bewegen.“ möchten wir auch in Zukunft jungen Menschen die Möglichkeit geben, selbstständig zu leben und zu lernen. Dafür brauchen wir Ihre Unterstützung!

Helfen Sie uns, die Zukunft dieser jungen Menschen zu gestalten. Ihre Spende macht einen Unterschied!

https://bbw-volmarstein.de/spenden

Flower-Power in Volmarstein

Flower-Power in Volmarstein

Berufsbildungswerk Volmarstein und Werner Richard Berufskolleg feiern einer bunten Motto-Woche zum 50. Geburtstag

Lehrkräfte mit bunten Perücken und Fransen-Shirts, Ausbilder*innen auf Rollschuhen, Azubis in Blumenhemden mit Capri-Sonne in der Hand: Eine Woche lang war das Berufsbildungswerk Volmarstein gemeinsam mit dem Werner-Richard-Berufskolleg fest in den 70ern angekommen.

Mit viel Kreativität und einer Menge Spaß feierten beide Einrichtungen ihren 50. Geburtstag – und das mit einer Motto-Woche, die von allen getragen wurde. „Meine Mutter war 1976 noch nicht mal geboren“, erzählt eine Auszubildende aus der Gärtnerei lachend. „Da mussten wir erst mal recherchieren, was damals angesagt war.“ Schnell war klar: Nelken gehören dazu – und eine Pflanzaktion mit Grünlilien, dem Klassiker unter den Topfpflanzen.

In der großen Pausenhalle war jeden Tag etwas los. Es wurde gebastelt, getanzt und gesungen – und natürlich auch gegessen. Klassiker wie Kalter Hund, Toast Hawaii oder Schinken-Spargelröllchen kamen bestens an. Abends ging es weiter mit Film, Spiel und Musik: Die „Rocky Horror Picture Show“, „Der große Preis“ und eine 70er-Disco sorgten für beste Stimmung.

Ein Highlight war die Fotoaktion: Die Auszubildenden aus der Mediengestaltung entwarfen nicht nur Plakate, sondern auch eine eigene Fotowand. Mit passenden Kostümen entstanden viele kreative und witzige Bilder – Erinnerungen an eine Woche, die zeigt, wie viel Ideen, Engagement und Gemeinschaft in Volmarstein stecken.

Der 50. Geburtstag ist übrigens nur eine von vielen Aktionen im Jubiläumsjahr. Neben der Motto-Woche ist das geplante Sommerfest ein Höhepunkt. Den 4. Juli sollten sich alle 70er-Fans schon mal vormerken. Denn Gäste sind herzlich willkommen.

Fotos:

  1. Beitragsbild – Voll 70er: Ausbilderin Sabine Neufelder (li) und Liana Majidi, die eine Berufsorientierung absolviert hatten eine Menge Spaß in der Motto-Woche.
  2. Die angehenden Mediengestaltenden Nathalie (li.) und Leo hatten eine Menge Spaß mit der Vorbereitung der Motto-Woche. Auch die Fotowand, vor der sie hier stehen, haben sie selbst entworfen und gestaltet.

Silent Disco: Gemeinschaft, die Freiraum lässt

Silent Disco: Gemeinschaft, die Freiraum lässt

Im Jubiläumsjahr „50 Jahre Berufsbildungswerk Volmarstein und Werner-Richard-Berufskolleg“ wurde ein besonderes Veranstaltungsformat erlebbar: eine Silent Disco – organisiert vom Fachdienst Autismus. Rund 50 Teilnehmende kamen zusammen, um Musik auf ihre ganz eigene Weise zu erleben.

Drei Kanäle, fünf DJs und für alle der passende Sound: Über Kopfhörer konnten die Gäste zwischen unterschiedlichen Musikrichtungen wechseln. Welche Musik gerade lief, zeigte sich an den Farben der leuchtenden Kopfhörer. So entstand ein lebendiges Miteinander – individuell und doch verbunden.

Was die Silent Disco besonders macht: Jede*r bestimmt selbst, wie laut es ist, welcher Musikkanal gewählt wird oder wann eine Pause guttut. Das schafft einen Rahmen, der gerade für Menschen im Autismus-Spektrum passend ist – weil Reize steuerbar bleiben und Überforderung vermieden wird.

Und so wurde an diesem Abend deutlich: Gemeinschaft kann ganz unterschiedlich aussehen. Trotz „stiller“ Disco wurde gelacht, getanzt – und an manchen Stellen auch hörbar mitgesungen. Ein lebendiger Moment der Teilhabe, der zeigt, wie Inklusion im Alltag gelingen kann: offen, respektvoll und mit Freude am gemeinsamen Erleben.