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Aktuelle Informationen vom 11.05.2020

Aktuelle Informationen vom 11.05.2020

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des BBW – Volmarstein,

gerade haben wir mit Jules Mutter telefoniert.

Jule geht die lange Heimlernphase so langsam auf die Nerven, sie möchte gerne so schnell wie möglich zurück ins BBW, will wieder in die Ausbildung und in die Berufsschule gehen.

Am meisten fehlen Jule ihre Freundinnen und Freunde und ihre Leute, mit denen sie auf einer Gruppe im Internat lebt.
Jule und ihre Mutter finden es etwas unverständlich, dass nach mittlerweile mehreren Wochen der Überlegungen, wie es denn nun weitergehen könnte, anscheinend noch kein Plan da ist.

Dass die Corona-Krise eine große Herausforderung ist, darüber sind sich Jule und ihre Mutter völlig im Klaren, auch dass es im BBW nochmal ganz andere Dinge zu bedenken gibt

Von der BBW-Leitung erhalten Jule und ihre Mutter folgende Informationen:

  • im BBW herrscht noch ein Betretungsverbot, selbst wenn wir wollten, dürfen wir momentan noch nicht aufnehmen,
  • wir haben zwei Wochen, nachdem wir Auszubildende und Schüler wegen der Corona-Pandemie nach Hause geschickt haben, damit begonnen ein Rückkehrmanagement-Konzept zu entwickeln.

Ziel des Konzeptes ist es, allen Auszubildenden und Schülern den größtmöglichen Schutz vor einer Corona-Infektion zu geben. Unverzeihlich wäre es für uns, wenn aufgrund einer nicht ausreichenden Vorsorge jemand in unserer Einrichtung zu Schaden kommen würde.

Dieses Konzept haben wir dem Gesundheitsamt, der Regionaldirektion NRW (Bundesagentur für Arbeit) und dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen vorgelegt. Wir warten momentan auf eine Zustimmung zu unserem Konzept.

Die Schule hat nach dem „Homeschooling“ in Teilen wieder ihren Betrieb aufgenommen.
Im Fokus stehen erstmal diejenigen, die kein gesundheitliches Risiko haben, das ist das erste Kriterium. Ein weiteres, zweites Kriterium weist auf Schüler, die in der Schlussphase der jeweiligen schulischen Laufbahn stehen. Sie dürfen wieder physikalisch (also körperlich) anwesend sein, so heißt es im Amtsdeutsch, und können unterrichtet werden.

Also zwei einfache Fragen, die eine nach Gesundheit und die andere nach Abschluss der jeweiligen schulischen Laufbahn sind entscheidend, ob jemand jetzt zum Werner-Richard – Berufskolleg kommen darf oder nicht.
Geht der Daumen hoch, muss man aber noch die Hürde eines Gesundheitsfragebogens und einer aktuellen gesundheitlichen und psychologischen Testung vor Ort absolvieren.

Wenn die Experten des Medizinischen und des Psychologischen Dienstes feststellen, dass eine Wiederaufnahme unbedenklich ist, kann es endlich losgehen.

Bei den Auszubildenden werden wir es genauso machen, wir prüfen erst, dass es kein gesundheitliches Risiko gibt und dann sind diejenigen an der Reihe aufgenommen zu werden, die im Sommer ihre Berufsabschlussprüfung haben. Jedem einzelnen Auszubildenden, der auch im Internat lebt, wird ein eigener Aufnahmetermin mitgeteilt, ein Gesundheitsfragebogen muss ausgefüllt werden und nur, wer keine Symptome für eine Covid-19 – Infektion (Corona) hat, darf anreisen und dann durchläuft jede und jeder den sogenannten Gesundheitsparcour, beantwortet Fragen der Psychologen, lässt Fieber messen. Und im besten Fall, öffnet sich dann die Tür zum BBW.
Dieses Prozedere gilt also allen, ob sie im BBW – Internat (Lernort Wohnen) leben oder nicht.

Wir hoffen, dass Jule also bald wieder bei uns sein kann, dass die Eintönigkeit und Langeweile, trotz der schriftlichen Arbeiten, die sie für Ausbildung und Schule erledigt und die nicht existenten sozialen Kontakte bald nicht mehr Jules Alltag belasten.

Wir alle, BBW-Leitung, alle Teams in Ausbildung und Schule, im Lernort Wohnen (Internat), Ärzte, Psychologen und unser Sozialdienst sind immer für Sie ansprechbar, melden Sie sich gern!

Und halten Sie bitte weiter den Kontakt und die abgesprochenen Termine ein.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen! Bleiben Sie gesund!

Das wünscht Ihnen das Team des Werner-Richard-Berufskollegs und des BBW Volmarstein!

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer des BBW – Volmarstein,

Sie sind nun schon längere Zeit in Ihrer Heimlernphase. Leider können wir Ihnen immer noch nicht sagen, wann Sie wieder nach Volmarstein zurückkehren können.
Wir hoffen aber weiterhin, dass es Ihnen gut geht und Sie weiter im engen Austausch mit Ihren Ansprechpartnern in der BvB, der Ausbildung, dem Lernort Wohnen und mit den Fachdiensten stehen.

Wenn Sie Unterstützung bei der Bearbeitung der Arbeitsaufträge benötigen, melden Sie sich schnell bei uns. Wir stehen Ihnen zur Verfügung und erklären Ihnen Ihre Aufgaben. Auch die Videokonferenzen mit Ihrem Ausbildungslehrgang oder die Telefonate mit den Ausbildern oder den RIMs sollen für schnelle Klärung sorgen. Wir wissen, wie schwierig diese Phase für Sie ist, deshalb zögern Sie nicht, wenn es nicht klappt mit dem Konzentrieren oder Sie glauben etwas nicht zu können oder zu schaffen, melden Sie sich!

Das Team im Lernort Wohnen (Internat) und die Fachdienste sind immer für Sie ansprechbar und melden sich auch gern bei Ihnen.

Halten Sie bitte weiter Ihre abgesprochenen Termine mit den Ärzten, Psychologen und dem Sozialdienst ein!
Und wenn Sie sich mit der Seelsorge in Verbindung setzen möchten, verabreden Sie sich!

Einige Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs dürfen in der nächsten Woche wieder zur Schule kommen. Und wir hoffen, dass auch Sie nach und nach wieder zu uns kommen können. Je nach Ihrer persönlichen Krankheitssituation kann das aber noch länger dauern, leider!

Wir können Ihnen aber eine gute Mitteilung machen:
Anfang Mai werden wir den Verpflegungssatz auszahlen können. Die Bedingungen dafür sind nun geklärt.
Sie bekommen in den nächsten Tagen einen Brief von uns, in dem Ihnen alles Nähere erklärt wird.

Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Ihnen! Bleiben Sie gesund!

Das wünscht Ihnen das Team des Werner-Richard-Berufskollegs und des BBW Volmarstein!

Aktuelle Informationen zum Corona-Virus

Aktuelle Informationen zur Schule und Ausbildung

Aufgrund der Berichte in den Medien stellen sich Schülerinnen, Schüler und Teilnehmende sowie deren Eltern die Frage, wie es sich mit der Aufnahme des Unterrichts für Absolventen verhält.

Zum jetztigen Zeitpunkt (16.04.2020) gilt daher folgendes:

Es gibt von behördlicher Seite noch keinen Öffnungstermin für das BBW, die internen Vorbereitungen für eine Wiederaufnahme des Unterrichts oder Ausbildung sind aber bereits angelaufen. Solange es noch keinen Öffnungstermin gibt, gelten die Wochenpläne für die Heimlernphase.

Jedem Teilnehmenden wird ein Fragebogen, der vom Medizinischen Dienst in Kooperation mit dem Psychologischen Dienst entwickelt wurde, zugesandt. Dieser muss ausgefüllt und unterschrieben zurückgesendet werden, da ohne diese Angaben keine Aufnahme der Teilnehmenden erfolgen kann.

Wenn dem BBW und dem Berufskolleg ein genauer Termin zur Öffnung von den Behörden mitgeteilt wird, kann die Wiederaufnahme erfolgen. Jedem Teilnehmenden wird vom BBW oder dem Berufskolleg ein Aufnahmedatum rechtzeitig mitgeteilt. Die Rückkehr ins Berufsbildungswerk ist nur möglich nach konkreter Terminabsprache mit dem Berufsbildungswerk oder dem Berufskolleg,

Dies bedeutet für Sie: Bitte keine eigenmächtige Anreise ohne vorherige Benachrichtigung vom BBW oder dem Berufskolleg.

Bei Rückfragen zum Fragebogen können Sie sich an die Rehamedizin wenden:

Telefon: 02335/639-7040 oder -7060
E-Mail: rehamedizin@esv.de

Dörkenpreis würdigt soziales Engagement

Dörkenpreis würdigt soziales Engagement

Es ist eine Auszeichnung für soziales Engagement: Schüler des Werner-Richard-Berufskollegs der Evangelischen Stiftung Volmarstein sowie der Realschule Herdecke haben den Dörkenpreis bekommen. „Machen Sie weiterhin mehr als nötig“ – mit diesen aufmunternden Worten wandte sich Dr. Jochen Plaßmann, Vorstand der Werner Richard – Dr. Carl Dörken – Stiftung, an die aktuellen Preisträger.

Alljährlich würdigt die Dörken-Stiftung Schüler der beiden Schulen für besonderes Engagement im Schulalltag. Dabei betont Dr.Plaßmann stets: „Es sind nicht immer die Einser-Schüler, die den Preis bekommen. Und: „Wir möchten Schüler auszeichnen, die sich für andere einsetzen.“

Gemeinsam mit seiner Vorstands-Kollegin Christa Stronzik gratulierte Dr. Plaßmann jedem Preisträger persönlich. Lehrer beider Schulen sowie Mitarbeitende des Berufsbildungswerks Volmarstein hatten die Schüler vorgeschlagen. Vom Werner-Richard-Berufskolleg waren es Jörn Schultz, Melina Strathmann, Mohamed Ouald Abbou, Tina Krakowczyk, Sven Hmielosz und Pascale Settele. Folgende Dörkenpreisträger besuchen die Realschule Herdecke: Melissa Müller, Joel Püschel, Lea Lewandrowski und Till Richter.

Wie üblich, hatten sich alle Schüler vor der Preisverleihung bei einer inklusiven Aktion besser kennengelernt. Diesmal hatte jeder Schüler der Gruppe unter Anleitung der Künstlerin Dorothea Sitneki von der Firma Artnight ein Bild mit demselben Motiv in der Größe 30 x 20 Zentimeter gemalt. Die Bilder wurden anschließend zu einem großen Kunstwerk zusammen gefügt.

Beide Schulleitungen – Anke Lohscheidt von der Realschule Herdecke und Christof Hoffmann vom Werner-Richard-Berufskolleg in Volmarstein – bedankten sich ausdrücklich für die langjährige Unterstützung der Dörken-Stiftung. „Für uns ist es enorm wichtig, Förderer wie Sie an unserer Seite zu haben“, meinten beide in Richtung Dörken-Vorstand.

Foto: Nach der feierlichen Ehrung stellten sich die Dörkenpreis-Träger des Werner-Richard-Berufskollegs und der Realschule Herdecke zum Gruppenfoto.

Herzlichen Glückwunsch, Ursula Kallnischkies

Herzlichen Glückwunsch, Ursula Kallnischkies

Am Freitag, den 28. Juni wurde eine Kollegin für ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement geehrt.Bereits seit 25 Jahren engagiert sich Ursula Kallnischkies (Bildmitte), Lehrerin am Werner-Richard-Berufskolleg (WRBK), als ehrenamtliche Prüferin bei der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer (SIHK) zu Hagen.

Für diese langjährige Tätigkeit wurde sie nun bei einer Feierstunde durch die SIHK mit der goldenen Friedrich-Harkort-Medaille ausgezeichnet.

Die Ehrungen nahmen SIHK-Präsident Ralf Stoffels sowie SIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Geruschkat vor (rechts im Bild).

Vorreiter in Westfalen: Werner-Richard-Berufskolleg bietet Höhere Handelsschule als neuen Bildungsgang an

Vorreiter in Westfalen: Werner-Richard-Berufskolleg bietet Höhere Handelsschule als neuen Bildungsgang an

Ab dem Schuljahr 2019 / 2020 bietet das Werner-Richard-Berufskolleg (WRBK) der Evangelischen Stiftung Volmarstein einen neuen Bildungsgang an: die zweijährige Höhere Handelsschule für Wirtschaft und Verwaltung, für die es voraussichtlich eine Klasse geben wird. Schüler dieses Bildungsganges erlangen in Volmarstein den schulischen Teil der Fachholschulreife – ein wichtiger Baustein auf dem Weg zum Studium an einer Fachhochschule.

„Mit dieser Neuerung sind wir ein Stück weit Vorreiter“, freut sich Schulleiter Christof Hoffmann. Denn bisher gibt es in Westfalen kein Berufskolleg, das die Höhere Handelsschule speziell für Schüler mit Körperbehinderung und Autismus-Spektrum-Störung im Repertoire hat. Das Konzept dafür haben die beiden Lehrerinnen Sabine Reuter und Kirsten Bierwirth erarbeitet.

Die Höhere Handelsschule geht über zwei Jahre. Sie schließt mit einer schriftlichen Prüfung in den Fächern Deutsch, Englisch, Mathematik und Betriebswirtschaftslehre mit Rechnungswesen ab. Auf dem Lehrplan stehen allgemein bildende Fächer. Ein Schwerpunkt liegt auf der Vermittlung betriebswirtschaftlicher Inhalte. Die Fachholschulreife erwerben Absolventen jedoch erst, wenn sie ein sechsmonatiges Praktikum mit kaufmännischem Hintergrund oder eine mindestens zweijährige Berufsausbildung (z.B. im Berufsbildungswerk Volmarstein) vorweisen können.

Die Höhere Handelsschule reiht sich ein in zwei weitere Angebote speziell für Schüler mit besonderen Fähigkeiten, die kürzlich in Volmarstein eingeführt wurden: Um dieser Klientel gerecht zu werden, ist das WRBK dem Talentscout-Programm des Landes NRW beigetreten. Ein Talentscout der TU Dortmund sucht unter den Schülern der Fachoberschule nach Kandidaten für ein Studium. Außerdem gibt es für WRBK-Schüler mit besonders guten Englisch-Kenntnissen die Möglichkeit, ein spezielles Zertifikat zu erwerben. Die Standards dafür hat die Kultusministerkonferenz festgelegt. (Thomas Urban)